

2026/27
Kursprogramm für kooperative Stadtentwicklung im Quartier
Diese Kursreihe entsteht in Kooperation zweier Unternehmen: Dark Horse Innovation ist eine der führenden Agenturen für Innovation und Transformation in Deutschland und bringt Erfahrung aus zahlreichen Trainings ein. Das Urban Lab aus Nürnberg ist ein unabhängiges, interdisziplinäres Stadtlabor mit zehn Jahren Praxiserfahrung aus NSP-Pilotprojekten. Gemeinsam verbinden wir methodische Tiefe mit Praxiswissen aus dem Quartier.



Das unverzichtbare Arbeitsbuch für alle, die unsere Quartiere und unser Zusammenleben gestalten wollen







Dystopie- und Utopiebilder machen Zukunft emotional erfahrbar. Sie eröffnen Gespräche über Ängste, Hoffnungen, Prioritäten und Werte. In Beteiligungs-
prozessen sind sie ein kraftvoller Einstieg, um Menschen in ein gemeinsames Nachdenken über Zukunft zu führen.
KOMMUNIZIEREN VON ZUKUNFTSBILDERN
Visuelle Kommunikation bringt Zukunftsbilder aus Workshops, Utopieprozessen oder Co-Kreation-Formaten in den öffentlichen Raum. Sie macht komplexe Themen für alle sichtbar und emotional erfahrbar. Durch starke Bilder, klare Botschaften und eine präsente Platzierung im Stadtraum entsteht Aufmerksamkeit, Neugier und erste Resonanz. Menschen, die sonst nie an Beteiligungs-prozessen teilnehmen, kommen so beiläufig mit Zukunftsideen in Berührung. Die Methode öffnet den Raum dafür, dass Zukunft nicht nur gedacht, sondern öffentlich verhandelt und gemeinsam gestaltbar wird.
NARRATIVE STRATEGIE
Narrative Strategien helfen dabei, Geschichten gezielt für Stadtentwicklungsprozesse zu nutzen. Das Modell unterstützt dabei, einen klaren Fokus zu setzen, passende Formate auszuwählen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen. Narrative können Verständigung fördern, Veränderungen anstoßen und gemeinsames Handeln ermöglichen. Entwickelt wurde das Modell im Forschungsprojekt „Stadt gestalten mit Narrativen“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.
Die Stakeholderanalyse hilft dabei, die sozialen Landschaften eines Quartiers zu verstehen. Sie zeigt, wer Einfluss auf Entscheidungen hat, wer vom Prozess betroffen ist und wie Akteur:innen zueinander stehen. Die Methode macht Machtverhältnisse, blinde Flecken und Chancen sichtbar und zeigt, welche Beziehungen gestärkt werden müssen, damit Beteiligung wirksam wird. Die Analyse ist kein einmaliges Tool, sondern eine Momentaufnahme, die sich im Verlauf des Prozesses
immer wieder verändert.
In Interviews erfahren wir individuelle Perspektiven, Bedürfnisse und Barrieren direkt aus dem Alltag. Sie schaffen Nähe, geben Betroffenen eine Stimme und ermöglichen Gruppen, sich empathisch mit anderen Lebenslagen auseinanderzusetzen. Interviews bilden häufig den Übergang vom Zuhören zum Verstehen und liefern die Basis für spätere Ideen.
Der Steckbrief übersetzt Wissen aus Praxis und Alltagsbeobachtung in eine konkrete Persona. Er macht typische Lebenslagen sichtbar. Durch den Austausch über Erfahrungen werden Annahmen überprüft, Perspektiven gebündelt und ein gemeinsames Verständnis entwickelt, das später für die Journey-Arbeit entscheidend ist. Der Steckbrief bildet damit die Brücke zwischen Realität und Gestaltung.
Eine Journey beschreibt, wie eine bestimmte Persona einen Beteiligungsprozess Schritt für Schritt erlebt – von der ersten Information bis zur langfristigen Mitwirkung. Die Methode zeigt konkret, was Menschen brauchen, was sie motiviert und was sie abhält. Durch die Journey werden Barrieren, Chancen und Bedürfnisse sichtbar, die sonst übersehen werden, und sie ermöglicht passgenaue, diskriminierungsarme Beteiligungsangebote.
Der Wertekreis zeigt, welchen Wert Beteiligung für unterschiedliche Menschen hat – oder haben könnte. Er macht sichtbar, dass Menschen nur dann teilnehmen, wenn sie sich etwas davon erwarten: Orientierung, Gemeinschaft, Entlastung, Anerkennung oder Selbstwirksamkeit. Die Methode strukturiert diese Motivationen systematisch und schafft ein gemeinsames Verständnis dafür, welche Wertedimensionen angesprochen werden müssen, damit Beteiligung gelingt.
Diese Methode hilft Menschen, ihre aktuellen Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und in Bezug zu ihrem Alltag und zu ihrem Quartier zu setzen. Während Werte über längere Zeit stabil bleiben, sind Bedürfnisse situativ, dynamisch und eng an Lebensphasen gebunden. Die Methode schafft Bewusstsein dafür, was Menschen im Moment besonders brauchen – und bildet damit die Grundlage für Beteiligungsformate, Zukunftsbilder und räumliche Ableitungen. Sie stärkt Selbstreflexion, Empathie und die Fähigkeit, Bedürfnisse in konkrete Gestaltungsideen zu übersetzen.
Diese Methode erschließt, welche Werte hinter Zukunftswünschen stehen. Sie nutzt das Schwarz’sche Wertemodell, um sichtbar zu machen, warum Menschen Veränderung offen begegnen oder ihr eher skeptisch gegenüberstehen. Werte bestimmen, was wir für wünschenswert halten; sie prägen Motivation, Vertrauen und Beteiligungsbereitschaft. Durch die Verknüpfung von Bedürfnissen (kurzfristig), Werten (tief liegend) und Zukunftswünschen entsteht ein stabiles Fundament für gemeinsame Zukunftsbilder im Quartier.
Mit dieser Methode entwickeln Teilnehmer:innen ein gemeinsames Zukunftsbild ihres Stadtteils. Die Methode übersetzt Bedürfnisse, Werte und Erfahrungen aus den vorangegangenen Übungen in räumlich-konkrete Szenen: Wie fühlt sich ein lebenswertes Quartier an? Welche Orte fehlen? Was muss sich verändern? Durch Zeichnungen, Skizzen oder Collagen wird Zukunft anschaulich und diskutierbar. Ein wichtiger Schritt, bevor konkrete Ideen oder Experimente entwickelt werden.
Diese Methode hilft, abstrakte Vorstellungen in konkrete, alltagsnahe Bilder zu überführen: Wie fühlt sich ein lebenswertes Quartier an? Welche Orte fehlen? Was verändert sich?Realistische Visualisierungen schaffen kognitive Anschlussfähigkeit, erleichtern Verständigung und fördern Dialog, besonders in diversen Gruppen. KI wird so zum Werkzeug kollektiver Vorstellungskraft, das gemeinsame Erzählungen sichtbar macht.
REGENRINNENFLYER
QUARTIERSPICKNICK/INTERVIEW
IDEENTURM
Der Ideenturm ermöglicht es jeder Person, zunächst ungestört eine Idee zu entwickeln – bevor sie von anderen weitergedacht wird. So entstehen vielfältige, mehrschichtige Ideen, die nicht von der lautesten Stimme dominiert werden. Die Methode fördert Kreativität und Gleichberechtigung in Gruppen.
WUNSCH-HINDERNIS-FRAGE
Die Methode hilft dabei, diffuse Eindrücke zu fokussieren. Sie verbindet individuelle oder beobachtete Wünsche mit den dazugehörigen Hindernissen und übersetzt beides in klare Gestaltungsfragen. So entstehen präzise „Wie-können-wir …?“-Fragen, die als Ausgangspunkt für Jams, Ideenwerkstätten und weitere Vertiefung dienen.
PROJEKTPLAN
Der Projektplan hilft Menschen, ihre Idee in einen realistischen Rahmen zu übersetzen. Er macht sichtbar, wer beteiligt ist, was es braucht, welche Schritte folgen und welche Unterstützung notwendig ist. Der Plan ist Grundlage für die Ideensprechstunde und für spätere Mikroförderungen.
IDEENSKIZZE
Die Ideenskizze übersetzt eine erste Idee in eine klare Form: Was ist der Kern? Wer profitiert? Was wird benötigt? Was ist der realistische Rahmen? Sie schafft Selbstwirksamkeit und prüft zugleich die Machbarkeit, ohne die Kreativität zu bremsen.
PARTNERSCHAFTEN
2026/27
Kursprogramm für kooperative Stadtentwicklung im Quartier
Diese Kursreihe entsteht in Kooperation zweier Unternehmen: Dark Horse Innovation ist eine der führenden Agenturen für Innovation und Transformation in Deutschland und bringt Erfahrung aus zahlreichen Trainings ein. Das Urban Lab aus Nürnberg ist ein unabhängiges, interdisziplinäres Stadtlabor mit zehn Jahren Praxiserfahrung aus NSP-Pilotprojekten. Gemeinsam verbinden wir methodische Tiefe mit Praxiswissen aus dem Quartier.

Das unverzichtbare Arbeitsbuch für alle, die unsere Quartiere und unser Zusammenleben gestalten wollen




Dystopie- und Utopiebilder machen Zukunft emotional erfahrbar. Sie eröffnen Gespräche über Ängste, Hoffnungen, Prioritäten und Werte. In Beteiligungs-
prozessen sind sie ein kraftvoller Einstieg, um Menschen in ein gemeinsames Nachdenken über Zukunft zu führen.

KOMMUNIZIEREN VON ZUKUNFTSBILDERN
Visuelle Zukunftsbilder machen komplexe Themen öffentlich sichtbar und emotional erfahrbar. Sie schaffen Aufmerksamkeit, erreichen auch Menschen außerhalb klassischer Beteiligungsformate und regen dazu an, Zukunft gemeinsam zu diskutieren und zu gestalten.
NARRATIVE STRATEGIE
Narrative Strategien helfen dabei, Geschichten gezielt für Stadtentwicklungsprozesse zu nutzen. Das Modell unterstützt dabei, einen klaren Fokus zu setzen, passende Formate auszuwählen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen. Narrative können Verständigung fördern, Veränderungen anstoßen und gemeinsames Handeln ermöglichen. Entwickelt wurde das Modell im Forschungsprojekt „Stadt gestalten mit Narrativen“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.
In Interviews erfahren wir individuelle Perspektiven, Bedürfnisse und Barrieren direkt aus dem Alltag. Sie schaffen Nähe, geben Betroffenen eine Stimme und ermöglichen Gruppen, sich empathisch mit anderen Lebenslagen auseinanderzusetzen. Interviews bilden häufig den Übergang vom Zuhören zum Verstehen und liefern die Basis für spätere Ideen.
Der Steckbrief übersetzt Wissen aus Praxis und Alltagsbeobachtung in eine konkrete Persona. Er macht typische Lebenslagen sichtbar. Durch den Austausch über Erfahrungen werden Annahmen überprüft, Perspektiven gebündelt und ein gemeinsames Verständnis entwickelt, das später für die Journey-Arbeit entscheidend ist. Der Steckbrief bildet damit die Brücke zwischen Realität und Gestaltung.
Eine Journey beschreibt, wie eine bestimmte Persona einen Beteiligungsprozess Schritt für Schritt erlebt – von der ersten Information bis zur langfristigen Mitwirkung. Die Methode zeigt konkret, was Menschen brauchen, was sie motiviert und was sie abhält. Durch die Journey werden Barrieren, Chancen und Bedürfnisse sichtbar, die sonst übersehen werden, und sie ermöglicht passgenaue, diskriminierungsarme Beteiligungsangebote.
Der Wertekreis zeigt, welchen Wert Beteiligung für unterschiedliche Menschen hat – oder haben könnte. Er macht sichtbar, dass Menschen nur dann teilnehmen, wenn sie sich etwas davon erwarten: Orientierung, Gemeinschaft, Entlastung, Anerkennung oder Selbstwirksamkeit. Die Methode strukturiert diese Motivationen systematisch und schafft ein gemeinsames Verständnis dafür, welche Wertedimensionen angesprochen werden müssen, damit Beteiligung gelingt.
Diese Methode hilft Menschen, ihre aktuellen Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und in Bezug zu ihrem Alltag und zu ihrem Quartier zu setzen. Während Werte über längere Zeit stabil bleiben, sind Bedürfnisse situativ, dynamisch und eng an Lebensphasen gebunden. Die Methode schafft Bewusstsein dafür, was Menschen im Moment besonders brauchen – und bildet damit die Grundlage für Beteiligungsformate, Zukunftsbilder und räumliche Ableitungen. Sie stärkt Selbstreflexion, Empathie und die Fähigkeit, Bedürfnisse in konkrete Gestaltungsideen zu übersetzen.
Diese Methode erschließt, welche Werte hinter Zukunftswünschen stehen. Sie nutzt das Schwarz’sche Wertemodell, um sichtbar zu machen, warum Menschen Veränderung offen begegnen oder ihr eher skeptisch gegenüberstehen. Werte bestimmen, was wir für wünschenswert halten; sie prägen Motivation, Vertrauen und Beteiligungsbereitschaft. Durch die Verknüpfung von Bedürfnissen (kurzfristig), Werten (tief liegend) und Zukunftswünschen entsteht ein stabiles Fundament für gemeinsame Zukunftsbilder im Quartier.
Diese Methode hilft, abstrakte Vorstellungen in konkrete, alltagsnahe Bilder zu überführen: Wie fühlt sich ein lebenswertes Quartier an? Welche Orte fehlen? Was verändert sich?Realistische Visualisierungen schaffen kognitive Anschlussfähigkeit, erleichtern Verständigung und fördern Dialog, besonders in diversen Gruppen. KI wird so zum Werkzeug kollektiver Vorstellungskraft, das gemeinsame Erzählungen sichtbar macht.
Mit dieser Methode entwickeln Teilnehmer:innen ein gemeinsames Zukunftsbild ihres Stadtteils. Die Methode übersetzt Bedürfnisse, Werte und Erfahrungen aus den vorangegangenen Übungen in räumlich-konkrete Szenen: Wie fühlt sich ein lebenswertes Quartier an? Welche Orte fehlen? Was muss sich verändern? Durch Zeichnungen, Skizzen oder Collagen wird Zukunft anschaulich und diskutierbar. Ein wichtiger Schritt, bevor konkrete Ideen oder Experimente entwickelt werden.


PARTNERSCHAFTEN
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